{"id":2420,"date":"2025-09-01T12:29:59","date_gmt":"2025-09-01T10:29:59","guid":{"rendered":"https:\/\/pfadis-glinde.de\/?p=2420"},"modified":"2025-09-01T12:30:53","modified_gmt":"2025-09-01T10:30:53","slug":"2420","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pfadis-glinde.de\/?p=2420","title":{"rendered":"Kanusommerlager 2025 &#8211; mit Wind und Wellen an die sch\u00f6nsten Orte Schwedens"},"content":{"rendered":"<p>Hey Alle zusammen,<\/p>\n<p>lang ist es her, dass ein Sippensommerlager stattgefunden hat, doch diesmal<br \/>\n<span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">forderten wir uns auf eine ganz neue Weise heraus. N\u00e4mlich durch ein <\/span>zweiw\u00f6chiges Kanulager in Schweden, Ed, auf dem Stora Lee. <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Nachdem wir uns km Pfadiheim mit leckerer Pizza gest\u00e4rkt hatten und letzte <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Vorbereitungen getroffen wurden sind, ging unser sechzehnst\u00fcndiger Trip nach Schweden <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">los. Um 23 Uhr verlie\u00dfen wir unser trautes Heim und machten uns auf zum <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Hamburger ZOB, da wir dieses Mal den komfortablen weg per Flixbus einschlugen.<\/span><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich mussten aber auch schon hier die ersten Erw\u00e4hnenswerten Vorf\u00e4lle <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">passieren. Begonnen bei einer Zollkontrolle die unser gesamtes Gep\u00e4ck bis auf den <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Essenskorb durchleuchtete, fortgesetzt mit dem Hinterherlaufen des Busses nach der <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">F\u00e4hre weil wir die T\u00fcr nicht auf bekamen, und Schlussendlich noch eine <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Ausweiskontrolle, wo wir bange um jene hatten die nur eine Krankenkassenkarte <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">als Ausweisdokument dabei hatten. <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Doch auch das brachten wir sicher hinter uns und wir konnten gemeinsam Ed <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">begr\u00fc\u00dfen. Den Ort, den wir die n\u00e4chsten zwei Wochen unsere neue Heimat nennen <\/span>durften.<\/p>\n<p>Beim Kanuverleih ging zu beginn auch noch alles gut. Wir bekamen eine kleine <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Einf\u00fchrung, Ausr\u00fcstung und Kanus, davon drei Zweisitzer und vier Dreisitzer. Da <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">wir Lilli und Freya in einer Woche abholen wollten, musste sich jedoch wer <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Erbarmen und ein Kanu alleine Fahren.<\/span><\/p>\n<p>Nach Optimierung der Kanubesetzung ging unser erster Tag los und wir stachen in <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">See. Aber wir hatten die Rechnung nicht mit dem Wetter gemacht, wodurch wir von <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">den Wellen b\u00f6se \u00fcberrascht wurden und der Tag mit 6 Stunden gegen die Wellen <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">ank\u00e4mpfen, fast 6 gefahrene Kilometer und 6 Gruppenleiter die am Limit ihrer <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Kr\u00e4fte waren, endete.<\/span><\/p>\n<p>Dann folgte der zweite Tag, welcher Viiiiiel besser als der erste lief. Wir schafften <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">in 4 Stunden gut 12 Kilometer und unser erreichtes Ziel war eine kleine Bucht <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">hinter einer Insel, die sch\u00f6n Windgesch\u00fctzt war und einen Traumhaften Strand <\/span>besa\u00df, also f\u00fcr Pfadfinder Verh\u00e4ltnisse wenn man sonst nur Steinstr\u00e4nde anfand. <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Die Wasserbedingungen heute nannten wir Ententeich, doch was das wirklich <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">bedeutet, sollten wir am letzten Tag erfahren.<\/span><\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag war dann wieder etwas st\u00fcrmischer. Wir sammelten Erfahrung und bekamen einen kleinen Eindruck wie Seefahrer sich bei st\u00fcrmischer See f\u00fchlen mussten. Als wir durch eine Regenwolke fuhren, prasselte uns der Regen auf alle <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Glieder und ins Gesicht. Die Wellen waren h\u00f6here als das Kanu, doch Kentern taten <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">wir nicht. Die Gef\u00fchle waren eine Mischung aus Angst, Faszination und Hochmut, <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">weswegen es uns auch teilweise Freude bereitete diesen Sturm durchqueren zu <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">wollen. Am Ende war aber auch alles halb so wild und wir kamen wieder sicher am <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">n\u00e4chsten Schelter an.<\/span><\/p>\n<p>Inzwischen dachten wir auch, wir w\u00e4ren bereits mit allen Wassern gewaschen. <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Doch dann kam Freitag. Wir waren ein eingespieltes Team. Der Porridge war fertig <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">bevor die Kinder ihre Sachen beisammen hatten. Die Tonnen und Kisten waren im <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Nu bei den Booten. Alles lief perfekt. Die erste tapfere Kanubesetzung fuhr raus <\/span>aufs Wasser. Derweil die Wellen stark und hoch, der Wind aber blies volle Kanone <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">gegen uns. Trotz dessen das die Besatzung am abtreiben war lie\u00dfen wir uns vorerst <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">nicht beirren. Ein Fehler. Denn von den drei Kanubesatzungen im Wasser, waren <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">bereits zwei abgetrieben. Wir mussten abbrechen. So ging es diesmal nicht weiter.<\/span><\/p>\n<p>Wir entschlossen uns anschlie\u00dfend unseren Plan zu \u00e4ndern und mit dem Wind zu <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">fahren. Vorerst ein Segen, doch auch das viel nicht allen leicht. Denn die Wellen <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">waren derweil noch immer m\u00e4chtig. Dies jedoch, war mit der letzten Regenwolke <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">die uns einholte und nochmal ordentlich durchsch\u00fcttelte, die letzte Herausforderung <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">auf dem Wasser, der wir uns stellten. Nun brach eine zweite, ruhige und sch\u00f6ne <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Woche an.<\/span><\/p>\n<p>Wir lernten eine Insel dabei ganz besonders Wertzusch\u00e4tzen. Die Sonne leuchtete <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">am Morgen perfekt auf unseren Platz und der Tag wurde ruhig angegangen. Wir <\/span>sonnten uns, trotz der Umst\u00e4nde dass unser Gesicht bereits durch Sonne und Wind <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">zu br\u00fcchigen Stein verwandelt wurde, und a\u00dfen gut. Hunger jedoch hatten alle nach <\/span>jeder Mahlzeit bis auf Fr\u00fchst\u00fcck. Den da wurden Regelm\u00e4\u00dfig die f\u00fcnf T\u00f6pfe mit <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">den Sorten Chunky Flavour, Kirsch Flavour, Normal und auch mal mit Zimt, <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">aufgetischt und lehr gemacht. Daf\u00fcr danken wir dem Porridge King, der <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">verhinderte, dass es Zement zum Morgen gab und der in aller fr\u00fche immer daf\u00fcr <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">sorgte, dass das Mahl bereitet war wenn die anderen gerade erst mit Packen fertig <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">waren.<\/span><\/p>\n<p>Neben Porridge gab es aber nat\u00fcrlich auch andere gute Mahlzeiten. Neben Nudeln <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">mit K\u00e4sesahneso\u00dfe und Chilli sin Carne, wurde auch mal Curry mit Ananas <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">aufgetischt und zu Mittag stets t\u00fctensuppe mit Nudeln. Aber auch Ravioli wurden <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">serviert. Und am letzten Tag wurde das Festessen mit Hotdog und B\u00fcrger beendet. <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Das schmeckte nach zwei Wochen ordentlich gut.<\/span><\/p>\n<p>Zwischendrin genossen wir auch zwei Ruhetage, welche durch den frischen Wind <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">nach einer Woche, durch Lilli und Freya, zum Proben machen, Liedschreiben, <\/span>Gl\u00fccksspiel mit Uno Frozen um die ein oder andere Snackrunde oder auch mal Kekse backen wegen der Tonnen \u00fcbriggebliebenen Haferflocken experimentell <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">gebacken wurden sind, genutzt wurde. Deswegen d\u00fcrfen wir auch Joris jetzt als <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Pfadfinder in unseren Reihen herzlich begr\u00fc\u00dfen, da er die Hand sich erarbeitet hat.<\/span><\/p>\n<p>Aber auch Maus wird als neues Mitglied herzlichst im Stamm aufgenommen. Durch <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">eine Taufe wurde Leo von uns geschickt, um ihn seines neuen Namen w\u00fcrdig zu <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">empfangen. Die Geschichte dazu, wie es zum Namen kam, bleibt aber f\u00fcrs erste <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">unter Verschluss.<\/span><\/p>\n<p>Dann ging das Lager auch wieder zu Ende, aber mit einem sehr sch\u00f6nen Abschluss.<span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Der Morgen begr\u00fc\u00dfte uns mit stillem Gew\u00e4sser, der Nebel \u00fcberzog das ganze <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Gew\u00e4sser, die Berge und Wolken spiegelten sich im See. Der Ausblick war a<\/span>temberaubend sch\u00f6n. Daf\u00fcr hatte sich alles gelohnt, war der Gedanke den wir alle <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">teilten.<\/span><\/p>\n<p>Auch die R\u00fcckfahrt lief reibungslos. In den Pausen zwischen der ein oder anderen <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Busverbindung zogen wir los, um uns weiter f\u00fcr die Fahrt zuzudecken. Manche <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">beherzten Br\u00f6tchen, andere Brot mehr. Und wieder andere waren mit S\u00fc\u00dfem<\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">g\u00e4nzlich erf\u00fcllt. Um 4 Uhr fand unsere Reise ihr Ende und das Kanulager <\/span><span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Schweden wird uns noch lange in Erinnerung schwelgen.<\/span><\/p>\n<p>Vielen Dank an Luke f\u00fcrs Planen des wirklich coolen und gelungenen <span style=\"-webkit-text-size-adjust: 100%;\">Sommerlagers.<\/span><\/p>\n<p>Und Gut Pfad an euch Leser<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2421\" src=\"https:\/\/pfadis-glinde.de\/wp-content\/uploads\/31279f85-3dae-4c0c-a92d-7422da9d9d44-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/pfadis-glinde.de\/wp-content\/uploads\/31279f85-3dae-4c0c-a92d-7422da9d9d44-225x300.jpeg 225w, https:\/\/pfadis-glinde.de\/wp-content\/uploads\/31279f85-3dae-4c0c-a92d-7422da9d9d44-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/pfadis-glinde.de\/wp-content\/uploads\/31279f85-3dae-4c0c-a92d-7422da9d9d44-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/pfadis-glinde.de\/wp-content\/uploads\/31279f85-3dae-4c0c-a92d-7422da9d9d44.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2422\" src=\"https:\/\/pfadis-glinde.de\/wp-content\/uploads\/219a84da-a03c-44fb-a761-9d04c7261269-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/pfadis-glinde.de\/wp-content\/uploads\/219a84da-a03c-44fb-a761-9d04c7261269-225x300.jpeg 225w, https:\/\/pfadis-glinde.de\/wp-content\/uploads\/219a84da-a03c-44fb-a761-9d04c7261269-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/pfadis-glinde.de\/wp-content\/uploads\/219a84da-a03c-44fb-a761-9d04c7261269-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/pfadis-glinde.de\/wp-content\/uploads\/219a84da-a03c-44fb-a761-9d04c7261269.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hey Alle zusammen, lang ist es her, dass ein Sippensommerlager stattgefunden hat, doch diesmal forderten wir uns auf eine ganz neue Weise heraus. 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